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Dez 07

Aus aktuellem Anlaß – Google und die personalisierte Suche
Am 4. Dezember 2009 hat Google im Google Blog, die personalisierte Suche – grundsätzlich – auf jede Suchanfrage in Google angekündigt. Einige der Google User kennen diese Funktion – für andere mag diese neu sein. Genauer erläutert im Blog von Hannes: google-personalisiert-kuenftig-fast-alle-serps

Was bedeutet genau – “personalisierte Suche” vor dem 4. Dezember 2009?
Am 29. Juni 2006 veröffentlichten die Entwickler von Google, eine neue “Segnung” für alle mit einem Google Account angemeldeten Google Benutzer – personalized Search  oder kurz PS. Diese Funktion ermöglicht es -  eine auf den Anwender zugeschnittene Google Suche durchzuführen. Damit Google diesen Dienst anbieten kann – muss der Anwender auch bereit sein, seine Anonymität aufzugeben und Google erlauben, dessen Suchanfragen, Suchverhalten, Links die geklickt wurden – zu speichern und auszuwerten. Die andere Frage, wem die aufgezeichneten Daten nun gehören, ob diese auch später wieder gelöscht werden und was damit alles gemacht werden darf, ist eben “offen”.

Was bedeutet genau – “personalisierte Suche” nach dem 4. Dezember 2009?
Ganz einfach: Jeder Benutzer, der Google als Suchmaschine verwendet – wird zur Datenkuh transformiert – und zwar ohne dessen Einverständnis, Aufklärung oder einen Hinweis. Ohne dass Google vom Benutzer eine Einverständniserklärung zur persönlichen Datenauswertung besitzt, wird dem Benutzer ein Cookie untergeschoben, welches diesen für 180 Tage erkennbar und auswertbar macht.

Hierbei ist zu beachten, dass bei anderen Anbietern eine Anmeldung zwingend erforderlich ist – z.B. Facebook, Twitter, MySpace & Co. In dieser Anmeldung muss der Benutzer den AGB´s des Betreibers zustimmen, bevor dieser überhaupt den Dienst nutzen kann. In den AGB´s wird dann geregelt, was mit den entsprechenden Daten passieren darf und welche Gesetze für die Verarbeitung der Informationen gelten. Nicht so bei Google…

Wenn Google eine Supermarktkette wäre… (für alle Guy Montags (Fahrenheit 451))
Um abstrakte Vorgänge zu visualisieren, hilft es ein passendes Beispiel zu nehmen.  Jeder kennt sie – die Supermarktketten. Aber was wäre, wenn Google eine Super-Super-Super-Supermarktkette wäre, die global arbeitet, mit Niederlassungen in allen Ländern? Wie würde das Einkaufserlebnis wohl mit der neusten Segnung, der personalisierten Suche aussehen? Hier mein Beispiel:

Juhu, es ist Samstag und Sie und Ihre Familie müssen Lebensmittel  kaufen – ein gemeinsames Einkaufserlebnis. Sie kaufen schon lange nicht mehr bei anderen Discountern, denn diese sind nicht so “Hipp” wie die  Supermarktkette mit dem Werbeslogan “We do no evil”.

Gerade als Sie mit Ihrer Familie die Supermarktkette betreten, fühlen alle einen brennenden Schmerz. Sie wundern sich und gehen weiter. Ohne dass Sie es wissen, wurde jedem der Familienmitglieder (Papa, Mama, Kind) eine Peilsenderwanze eingepflanzt. Diese hat sich komplett mit Ihrem Körper vernetzt. Für die nächsten 180 Tage wird diese Wanze eine Datenspeicherung Ihrer Aktivitäten und Gefühlsregungen ermöglichen, die von der Supermarktkette mit allen Niederlassungen und Dienstleistungen ausgewertet wird.
Sie setzen also Ihren Einkauf im Supermarkt fort. Während Sie sich durch den Supermarkt bewegen, wird jeder Ihrer Schritte peinlich genau dokumentiert. Jedes Produkt, das Sie mit Ihren Augen betrachten, wird dokumentiert, analysiert und mit Ihrem Einkaufsverhalten aus der Vergangenheit verglichen. Haben Sie gerade etwas in die Hand genommen und zurückgelegt? Was war es? Kondome obwohl Sie verheiratet sind? Kein Problem – wird aufgezeichnet und ausgewertet. Ihr Kind braucht eine Brille? Interessante Information, vielen Dank. Sie interessieren sich für eine Lebensversicherung, neue Krankenkasse, einen Arztbesuch, eine  Eheberatung oder etwas anderes?

Gerade sehen Sie Ihren Nachbarn und Grüßen freundlich. Die Wanze in Ihrem Körper und im Körper des Nachbarn tauschen Daten über den Inhalt des Einkaufswagens, Bedürfnisse und Gefühlsregungen aus. Auf diese Weise kann der Discounter ermitteln, welche Lebensweisen Sie besitzen – und weitere Vorschläge machen. Natürlich kann der Discounter die Daten geografisch vernetzen und so herausfinden, in welchem Bundesgebiet, Land oder Erdteil die Bevölkerungsschicht beschaffen ist.
Der Discounter speichert alle Interessen von Ihnen und Ihrer Familie und Sie können sich sicher sein – wenn Sie dafür Ihre Einverständniserklärung gegeben hätten, dass Sie  nur noch das personalisierte Einkaufserlebnis erleben werden. Langsam gehen Sie an die Kasse und dürfen selbst bestimmen, ob Sie Ihre Postleitzahl (IP-Adresse / Proxy) angeben oder nicht – soviel Selbstbestimmung haben Sie noch – doch wie lange? Schöne neue Google Welt…

Was sagt hier der Gesetzgeber?
Das Datenschutzgesetz der BRD sagt in diesem Falle im 1. Absatz:
“§ 1 Absatz 1 BDSG lautet: Zweck dieses Gesetzes ist es, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird.”

Dies bedeutet:
Ein wesentlicher Grundsatz des Gesetzes ist das so genannte Verbotsprinzip mit Erlaubnisvorbehalt. Dieses besagt, dass die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten im Prinzip verboten ist. Sie ist nur dann erlaubt, wenn entweder eine klare Rechtsgrundlage gegeben ist (d. h., das Gesetz erlaubt die Datenverarbeitung in diesem Fall) oder wenn die betroffene Person ausdrücklich (meist schriftlich) ihre Zustimmung zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung gegeben hat (§ 13 Abs.2 ff). Die angewendeten Verfahren mit automatisierter Verarbeitung sind vom (behördlichen oder betrieblichen) Datenschutzbeauftragten zu prüfen, oder (wenn ein solcher nicht vorhanden ist) beim zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten anzeigepflichtig.

Was bedeutet dies für Google und die entsprechenden Pläne:
Die Personalisierte Suche ist in dieser Form, ohne Einverständniserklärung des Nutzers über die Verarbeitung und Speicherung von personenbezogenen Daten nicht möglich. Und das ist gut so!

Sollte Google nicht einlenken, so bietet uns der Gesetzgeber folgende Optionen:
Betroffene (natürliche Personen, über die Daten bei öffentlichen oder nicht-öffentlichen Stellen gespeichert sind), haben nach dem Bundesdatenschutzgesetz folgende (gem. § 6 Abs. 1 BDSG) unabdingbare Rechte:

* Auskunft darüber, ob und welche personenbezogenen Daten über sie gespeichert sind
* Auskunft darüber, aus welchen Quellen diese Daten stammen und zu welchem Verwendungszweck sie gespeichert werden
* Berichtigung von falschen personenbezogenen Daten
* Übermittlung persönlicher Daten an Dritte zu untersagen
* Löschung seiner Daten
* Sperrung seiner Datensätze
* Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde für den Datenschutz

Und ohne Einverständniserklärung, hat Google schlechte Karten – Good Bye personalisierte Suche!

Als CCC´ler und Internethaudegen (seit 1984) schließe diesen Beitrag mit einem meiner Lieblingsfilme: Fahrenheit 451.
Ein kleiner Leckerbissen zum Aktuellen Thema “Google Booksearch” und der Digitalisierung von Büchern.

Grüße,
Peter

Sep 11

Erstmal vielen Dank an meinen Kollegen Heiner von SEO-United.de, der mich  auf die Idee gebracht hat,  einen Artikel über einige Theorien und Tests zum Thema Linkaufbau, die ich durchdacht und durchgeführt habe, zu verfassen.

Man liest oft im Forum und in Blogs, dass das Setzen eines Links erst nach ca. 6 Monaten Wirkung zeigt. Aber ist es immer so?

Bevor wir loslegen, möchte ich euch ausdrücklich sagen, dass es nur eine Theorie ist und  ich ein paar Tests gemacht habe. Diese Testergebnisse müssen nicht immer stimmen, aber vielleicht testet ihr es selbst mal aus und gebt mir euer Feedback dazu.

Fangen wir ganz logisch an!

Wie wir wissen, werden Backlinks von Nachrichten-Seiten immer sehr gut von Google bewertet. (merken)

Ich habe ein paar Webprojekte am laufen und die sind nicht schlecht gelistet. Manchmal ist mir aufgefallen, wenn ich lange nichts an der Linkstruktur mache, wird mein Ranking immer schlechter. Warum? Kann es sein, dass ein Backlink nach langer Zeit seinen Wert verliert, dass Google die Links dann nicht mehr bewertet oder gar nicht mehr beachtet?

Schauen wir Nachrichten-Seiten und Blog-Seiten an. Manchmal gehen von der Startseite ja einige Links raus. Wenn ein Blogger eine neue Seite findet, die ihm gefällt bloggt er darüber und schreib etwas dazu. Wenn eine Nachrichten-Seite über irgendetwas, jemanden oder eine Seite schreibt, verlinken die auch ab und zu – auch mal die Seite von der Startseite aus, ist ja logisch.

Was passiert mit solchen Links von Blog-  und Nachrichten-Seiten? Bleiben die für ewig auf der Startseite? Nein!
Wenn ein Nachrichten- oder Blog-Seite immer aktuell sein möchte, muss sie immer neue Artikel enthalten. So verschwinden die Backlink von älteren Artikeln  nach einer Zeit von der Startseite.

Die Theorie ist diese: ein Backlink wird gut bewertet, wenn dieser eine Zeit auf einer Seite ist. Er verliert sein Wert, wenn er auf eine Seite  sehr lange steht immer an der gleichen Stelle. Der Backlink wird wieder gut bewertet, wenn er anschließend gelöscht wird.

Es könnte sein, dass Google alle Backlinks einer Seite abspeichert und markiert, wann dieser nicht mehr auf der Seite zu finden ist. Daraufhin berechnet Google, wie lange ein Backlink auf einer Seite stehen darf.

Ein guter Linkaufbau funktioniert nur noch wenn wir einen “Link auf der richtige Seite setzen! Und den Link in dem richtigen Moment wieder löschen” Den richtigen Moment kennt allerdings nur Google.

Eine andere Sache, die ich beobachte ist diese:

Setze ich auf einer Seite mehrere Links z.B. “Link1 – Link2 -Link3″  nebeneinander, wird der letzte immer besser bewertet. Warum? Der  Spider von Google liest den Link3 als letztes und denkt der Link ist neu… es ist was aktuelles, und Google gibt ihm somit ein besseres Ranking.

Was denkt Ihr dazu?

Phuc

Jul 20

SEO Rocket ist nun online
Was lange währt wird endlich gut – und wir sind online. Wir sind das Team von SEO-Rocket, der Premium Internet Marketing Bereich der Werbeagentur Dreamland. Vor ca. einem Jahr wurde bei Dreamland die Überlegung in den Raum gestellt, den Bereich Internet Marketing in ein Tochterunternehmen auszulagern. Dieses Tochterunternehmen sollte nach den Erfolgen der Agentur in diesem Bereich, über ein eigenständiges Team von Internetmarketing Spezialisten verfügen.

Warum Internetmarketing?
Deutschland wird im Bereich Internet erwachsten. Dies bedeutet, dass das Internet für Unternehmen eine größere Attraktivität und Stellenwert gewinnt, als in den Jahren zuvor. Auch die Wachstumszahlen in diesem Bereich sprechen hier eine deutliche Sprache. So ist es nicht verwunderlich, daß der Bereich E-Commerce als einziger Handelsbereich über mehr als 28% Zuwachs alleine im letzten Jahr zu verzeichnen hat – und dies in Zeiten der Wirtschaftskrise 2008 / 2009. Daraus resultiert der Bedarf nach professioneller Vermarktung von Menschen, Produkten, Unternehmen und Internetpräsenzen.

Internetmarketing, SEO und SEM – SEO Rocket
Das Team von SEO Rocket sind Spezialisten aus den Hauptbereichen des Internetmarketings, mit vielen Jahren Erfahrung – einige davon mit mehr als 20 Jahren. Unsere Clients kommen aus den Bereichen Startup, Personengesellschaften, Mittelstand und Global Player – für die wir bereits in unserer Hauptagentur gearbeitet haben. Hierbei verstehen wir unsere Kunden nicht nur aus dem Bereich Internet Marketing – sondern in allen Marketingdisziplinen, die wir durch unsere Vernetzung mit der Hauptagentur leicht abbilden und skalieren können.

So sind die Ansprechpartner bei SEO Rocket nicht nur fixierte auf Internetmarketing, sondern kennen die Zusammenhänge, Bedürfnisse und Prozesse des Marketings.